Integrative Arbeit mit Paaren

Liebe ist also die Praxis der Bezogenheit, die das Ganze wirklicher macht. Sie macht es wirklicher, nicht netter. Denn zu seiner Wirklichkeit gehören Licht und Schatten, eigener und fremder Schmerz.

Andreas Weber

Wie funktioniert Integrative Beziehungsarbeit?

Viele Paartherapien arbeiten auf der Ebene des Gesprächs über Befindlichkeiten und Wünsche und bleiben dabei letztlich im Kopf. Beim integrativen Ansatz nutzen wir zusätzlich zum Gespräch das Potential des bewussten Spürens. Uns interessiert, wie ihr euch als ganze Menschen begegnet.

Von eurem Problem ausgehend erforschen wir:

  • Wie geht es euch in eurer Beziehung?
  • Was braucht ihr um wirklich miteinander in Kontakt zu sein?
  • Was braucht ihr um euch sicher zu fühlen, so dass ihr euch einander anvertrauen könnt?
  • Wie könnt ihr auf euch selber und aufeinander schauen?
  • Was braucht die Begegnung zwischen euch, damit sie wieder nah, lebendig und beglückend werden kann?

Wir erkunden, wie ihr aufeinander bezogen seid und wohin sich eure Begegnung im bewussten Spüren entwickelt. Ihr findet neue Möglichkeiten, mit schwierigen Situationen umzugehen und dabei verbunden zu bleiben – mit euch selbst und miteinander.

Beziehungen sind vielfältig

Lesbische und schwule Paare sind bei mir gut aufgehoben. Ich arbeite auch mit Menschen in nicht-monogamen Beziehungen und in nahen Freundschaften.

Mein Standpunkt bei der Arbeit mit Paaren

Mein Blick von außen dient nicht dazu, eine/n von euch zu bewerten oder zu entscheiden, wer recht hat. Ein Grundsatz meiner Arbeit ist, dass ich euch beide gleichermaßen unterstütze. Durch meinen Standpunkt außerhalb eures eingespielten Systems kann ich euch helfen, einander auf neue Weise zu erleben. Was braucht ihr, um einander liebevoll zu sehen?